Aktueller Bestand

Gemalte Amadinen

Aussehen:

Die Körperunterseite ist schwarz-weiß gesprenkelt, die Oberseite ist olivbraun bis olivgrün. Der spitze Schnabel ist oben schwarz und unten rot. Männchen haben eine rote Gesichtsmaske und weisen auch rote Federn an der Körperunterseite auf. Weibchen ähneln den Männchen, haben aber deutlich weniger Rot im Gefieder.

Jungvögel ähneln den Männchen, sind aber insgesamt matter gefärbt und ihnen fehlt noch das Rot an Kopf und Brust. Ihre Tropfenflecken auf der Körperunterseite sind noch schmutzig weißlich. Während der Oberschnabel oben bereits schwarz ist, ist der Unterschnabel zunächst grau und die Schnabelwurzel

weißlich.

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Haltung:

Diese Art ist recht leicht zu halten, da sie eher widerstandsfähig, genügsam und friedlich ist. Auf die besonderen Lebensbedingungen muss bei der Einrichtung der Voliere Rücksicht genommen werden. Neben Sand und Erde empfiehlt es sich mehrere große Steine auf dem Boden zu platzieren, da sich Gemalte Amadinen mit großer Vorliebe auf dem Boden und Steinen aufhalten. In der Außenvoliere sollte die Temperatur nicht unter 15°C sinken. Kiefernzweige eignen sich besonders für ein Freistehendes Nest, ansonsten werden halboffene Nistkästen gern genommen. Zum Nestbau sind grobe und feine Nistmaterialien an zu bieten, zur Polsterung Scharpie und Federchen oder Baumwolle. Keimfutter, halbreife Hirse, Rote Kolbenhirse und Tierisches wie z.b. Buffalows, Pinki Maden und Mehrlwürmer sind zur Aufzucht nötig.  

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Allgemeines:

Sie sind Bewohner der Halbwüsten und Steppen des inneren und nördlichen Australiens. In diesen trockensten Gebieten Australiens ist er eng an die Wasserstellen gebunden,muss während der Dürrezeit große Wanderungen unternehmen, um Wasser zu finden. Mit der fortschreitenden Besiedelung durch den Menschen und der damit verbundenen Schaffung künstlicher Wasserstellen hat sich der Gemalte Astrild vermehrt und ausbreitet. Sie bauen ihr Nest in die stachligen Spinifex-Grasbüschel, und zwar auf eine Unterlage aus Zweigstückchen, Steinchen, Erdklumpen, Holzkohle usw. Das Nest selbst ist sehr klein und aus Gräsern gefertigt. Brüten höchstens in kleinen Kolonien, sonst paarweise. Ernähren sich vorallem von Grassamen, zur Brutzeit auch von Insekten.

Aktuell Züchte ich mit 3 Paaren der Gemalten Amadinen.

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ca. 8 Tage alt

ca. 4 Tage alt

ca. 12 Tage alt

ca. 20 Tage alt

Elfenastrild

Neu!

Aussehen:

Der Elfenastrild erreicht eine Körperlänge von 12 bis 13cm. Der Kopf ist schwarz gefiedert mit einer düstergrauen Kopfplatte. Beim Männchen sind auch Bauch und Unterschwanzdecken schwarz. Der Bürzel und die Oberschwanzdecken sind lebhaft karmesinrot. Die kleinen Flügeldeckfedern, die großen und mittleren Flügeldecken, die inneren Armschwingen sowie der Rücken sind weißlichgrau mit einer schwärzlichen Querbänderung. Die Körperseiten sind karminrot. Die übrige Körperseite ist hell aschgrau und leicht rot übertönt. Auch die Unterseite ist fein dunkel quergewellt. Der Schnabel ist schwärzlich und hellt zur Basis in ein Blaugrau auf.

Das Weibchen ist etwas matter gefärbt und weist weniger Rot an den Körperseiten auf. Den Jungvögeln fehlt die dunkle Querbänderung außer an den Flügeldecken und den Schwingen. Das Rot des Bürzels ist bei ihnen noch matt.

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Allgemeines:

Der Elfenastrild ist in Südwestafrika und im inneren Südafrikas beheimatet. Sein Lebensraum ist die trockene Savanne,

die einen guten Bestand an Akazien und Dornbüschen hat. Meistens sind sie paarweise anzutreffen. Neben Sämereien und Insekten fressen sie auch Blütenpollen der Akazien.

In freier Wildbahn übernachten sie gern in alten Webervogelnestern.

Das eigene Nest wird in Dornbüschen oder auf hohen Bäumen gebaut. Es wird aus weichen Gräsern und Grasrispen gefertigt, meistens ziemlich umfangreich und hat eine lange, herabhängende Einflugröhre.

Ausgepolstert wird es mit Federchen. Das Gelege besteht aus 4-6 weißen Eiern.

Haltung:

Elfen sind absolute Sonnenanbeter, eine Außenvoliere ist deshalb absolut empfehlenswert vor allem mit möglichst vielen Sonnenstunden. Nachts sollten die Temperaturen nicht unter ca. 10°C fallen.

Allerdings sind sie gegenüber feuchter Kälte stets empfindlich, weshalb sich eine Außenvoliere mit angrenzendem Schutzhaus besonders empfiehlt.

Die Zucht gelingt leider eher selten, obwohl sehr fest und zuverlässig gebrütet wird. Für die Aufzucht der Jungen werden viele winzige Insekten benötigt wie z.b. Fruchtfliegen (Drosophila), Buffalows, Mehlwürmer, Pinki Maden. Desweiteren halbreife Hirse, rote lockere Kolbenhirse, Keimfutter, Salatgurke und Vogelmiere sind unerlässlich in der Aufzucht der Jungen.

Hier habe ich ganz neu ein Paar erworben

Wellenastrild

Aussehen:

Das graubraune Gefieder des Wellenastrilds weist eine feine, wellenförmige Bänderung auf. Das Gesicht zeigt einen breiten scharlachroten Augenstreif.

Kehle und Bauch sind blasser. Je nach Unterart kann sich am Bauch auch ein verwaschen-rosa bis leuchtend-roter Streifen befinden.

Für die Art werden in der Regel fünfzehn bis siebzehn Unterarten unterschieden.

Diese weisen jedoch zum Teil nur geringfügige Unterscheidungsmerkmale auf und sind in vielen Fällen nur schwer voneinander zu unterscheiden.

 Sie werden 11 bis 13 cm groß.

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Allgemeines:

Zuhause sind sie fast im ganzen zentralen und südlichen Afrika.

Auf vielen Inseln eingebürgert, so auf den Kap-Verde-Inseln, Sao Thome, St. Helena, Principe im Atlantik, auf Reunio, Rodriguez, Mauritius und den Seychellenim Indischen Ozean sowie auf verschiedenen Inseln in der Südsee und auf Neukaledonien.

In allen Lebensräumen, außer geschlossenem tropischem Wald und reinem üstengebiet anzutreffen. Besonders häufig an Ufer, in Sümpfen und im Hochgras anzutreffen. Hier Übernachten die Vögel auch außerhalb der Brutzeit und kommen abends oft zu hunderten zu ihren Schlafplätzen geflogen. Sie sind dann häufig mit anderen Prachtfinken vergesellschaftet.

Haltung:

Wellenastrilde sind anfangs etwas empfindlich. Sie sollten in einer Zimmervoliere oder in einer Gartenvoliere mit Schutzhaus und möglichst nur bei sommerlichem Wetter untergebracht werden.

Die Zucht ist nicht einfach und scheitert häufig an zu geringer tierischer Nahrung.

Die Vögel können an Eifutter gewöhnt werden, nehmen aber am liebsten Mehrlwürmer, Getreideschimmelkäfer-Larven und Ameisenpuppen. Auch viel Grünes, vor allem Vogelmiere und halbreife Hirse, wird an die Jungen sehr gern verfüttert.

Aktuell Züchte ich mit einem Paar Wellenastrild

Gouldamadine

Aussehen: Die Gouldamadinen haben eine Körperlänge zwischen 13 und 15 cm.

Gouldamadinen sind ausgesprochen farbenprächtige Vögel, bei denen das Kopfgefieder stark variieren kann. Es kommen auch in den wilden Populationen schwarz-, rot- und Gelbköpfige Varianten vor. Schwarzköpfige Gouldamadinen sind die in der freien Natur am häufigsten zu beobachtenden Vögel.

Das Gefieder der Flügeldecken ist bei Gouldamadinen grün gefärbt. Auffällig ist die lilafarbene Brust, die scharf gegen den gelb gefiederten Bauch abgesetzt ist. Dieser hellt sich in Richtung Schwanz fast bis zu einem Weiß auf. Der Bürzel sowie die obere Schwanzdecke sind hellblau. Hellblau ist auch der Lidring, der die dunkelbraunen Augen umgibt. Schnabel und Füße sind hornfarben.

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Aktuell Züchte ich mit einem Paar Gouldamadinen

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Allgemeines:

Sie sind im Norden Australiens zu Hause, außer auf der York-Halbinsel.

Vor allem leben sie in der nähe von Wasserstellen und Flussläufen.

In freier Wildnis ernähren sie sich in erster Linie von Grassamen und Insekten. Ihr Nest bauen sie meist in Höhlen der Eukalyptusbäume, nur sehr selten bauen sie ein freistehendes Nest in dichtes Gebüsch oder zwischen Gräser.

Sie leben und brüten gesellig, oft beziehen mehrere Paare Nisthöhlen in benachbarten Bäumen oder sogar verschiedene Höhlen im gleichen Baum.

Außerhalb der Brutzeiten sind sie oft in großen Schwärmen zu sehen. 

Bevorzugt halten sie dich in den sonnigsten und heißesten gebieten (im Schatten bis zu 45°C) auf. 

 

Afrikanisches Silberschnäbelchen

Aussehen:

Das Afrikanische Silberschnäbelchen erreicht eine Körpergröße von 11cm.

Kopf, Kehle und Nacken sind hell rostbraun.

Die Stirn und der Oberkopf wirken leicht geschuppt, weil hier die Federn hell gesäumt sind. Kopfseiten und Kehle sind gelbbräunlich. Der Rücken und die Flügeldecken sind dunkelbraun, während die Schwingen, Bürzel und die Schwanzfedern schwarz sind.

Bauch, Flanken und Unterschwanzdecken sind sehr variabel gefärbt und variieren zwischen Gelblich über Beige bis zu einem reinen Weiß. Der Schnabel ist sehr kräftig und von silberner Farbe.

Die Augen sind sehr dunkel und von silbrig-blauen Lidringen umgeben.

Die Füße und Beine sind hell graublau. 

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Haltung:

Sie sind die mit am meisten angebotenen Prachtfinken, die sich sehr schnell eingewöhnen und bald sehr zutraulich werden. Da sie absolut friedlich sind lassen sie sich gut mit anderen Prachtfinken vergesellschaften. Für die Außenvoliere sind sie ebenfalls sehr geeignet allerdings sollten die Temperaturen auch Nachts nicht unter ca. 14°C sinken.

Die Zucht ist eher einfach und gelingt meist problem los.

Zur Aufzucht der Jungen, wird in der regel keine tierische Nahrung benötigt. 

Allgemeines:

Das Silberschnäbelchen ist von Senegal bis zum Roten Meer und Südwest-Arabien zu Hause, ferner in Ost-Afrika, südwärts bis Tansania.

Sie bewohnen vor allem die trockenen Buschsteppen.

Sie bauen ihr Nest oft unter Dächern oder Hüttenwänden, ansonsten in dichtes Gebüsch.

Außerhalb der Brutzeit ist das Silberschnäbelchen meistens in großen Schwärmen anzutreffen. Die Vögel kraulen sich oft gegenseitig, was ihre soziale Ader zeigt. 

Aktuell Züchte ich mit zwei Paaren Silberschnäbelchen